Springer Nature
Viren, Würmer, Trojanische Pferde, das Arsenal der Hackerangriffe auf IT-Infrastrukturen scheint unerschöpflich. Nachdem Computerwurm Stuxnet 2010 das Steuerungssystem eines iranischen Atomkraftwerks befallen hatte und Computer durch die Malware Flame ferngesteuert und ausspioniert wurden, sorgte 2015 ein Virus namens Duqu 2.0 für Schlagzeilen, weil er die IT von Unternehmen in Europa, Asien und den USA infiziert hatte. Was aber wenn Computer grundsätzlich gegen solche Hackerangriffe immun wären? Wissenschaftlich fundiert und zugleich verständlich geschrieben, zeigen die beiden IT-Experten in ihrem Buch, wie Computer mithilfe von bekannten technischen Verfahren so konstruiert werden können, dass Hackerangriffe grundsätzlich an ihnen abprallen. Zum einen setzen die Autoren für die IT-Sicherheit auf eine Rechnerarchitektur, die in mindestens zwei Segmente unterteilt ist: in einen schreibgeschützten und für Programme nicht beeinflussbaren Bereich sowie einen nicht-schreibgeschützten Bereich für Daten gibt, die sich oft ändern. Kombiniert unter anderem mit effektiven Verschlüsselungs- und Verschleierungsverfahren, einer sichereren Authentifizierung der Nutzer etwa durch biometrische…